Thermische Behaglichkeit

Die zu erwartende thermische Behaglichkeit in Räumen ist ein wesentlicher Faktor bei der Auswahl und Installation einer Heizungs- und Lüftungsanlage und deren Komponenten. In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden wurden Untersuchungen zur thermischen Behaglichkeit des AIRCONOMY® Systems durchgeführt. Ein speziell dort entwickelter Berechnungscode basiert auf einer gekoppelten Simulation, bei der in geeigneter Weise

1. das thermische Verhalten der Umfassungsflächen,
2. das Betriebsverhalten der Anlagentechnik,
3. die Anlagenregelung und
4. die Raumluftströmung Berücksichtigung finden.


Thermisch behagliches Raumklima
Als thermisch behagliches Raumklima werden die Verhältnisse in der Aufenthaltszone eines Raumes bezeichnet, die durch folgende unbewusste Reaktionen und bewusste Wahrnehmungen gekennzeichnet sind:

  • geringste thermoregulatorische Aufwendung des Organismus zur Aufrechterhaltung der konstanten Körperkerntemperatur (reflektorische Reaktionen).
  • anstrengungslose, unspürbare Wärmeabgabe.
  • subjektive Empfindung des Wohlbehagens, d. h. neutrale Klimabewertung (nicht als warm oder kühl empfundene Umgebung).


Man unterscheidet hier zwei grundsätzliche Behaglichkeitskriterien

  1. Globale Thermische Behaglichkeit
  2. Lokale Thermische Behaglichkeit
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Berechnungsannahme

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Behaglichkeitskriterien

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Beispieldarstellung eines Raumes

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Aufenthaltszone

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Die Darstellung zeigt, dass die weiß markierte Aufenthaltszone durchweg in der Kategorie "A" liegt, d.h., mit der AIRCONOMY® Systemtechnik wird ein hohes Behaglichkeitsniveau realisiert. Erreicht wird dieses Ergebnis durch die einzigartige Symbiose der milden, angenehmen Strahlungswärme der Fußbodenheizung und des warmen Frischlufteintrags im Fensterbereich des Raumes.

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